
Diese Fortbildung richtet sich an alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten – in pädagogischen, psychosozialen oder betreuenden Kontexten. Ob in Kitas, Schulen, der Jugendhilfe, in der Schulsozialarbeit, in Freiwilligendiensten, Beratungsstellen oder ehrenamtlichen Projekten: Wer mit jungen Menschen in Kontakt steht, begegnet früher oder später auch Kindern und Jugendlichen, die herausforderndes Verhalten zeigen oder mit den Folgen belastender Lebenserfahrungen ringen.
Nicht selten stehen Erwachsene in solchen Situationen vor einem Gefühl von Unsicherheit oder Hilflosigkeit. Warum reagiert dieses Kind so heftig? Warum zieht sich jener Jugendliche vollständig zurück? Gewohnte pädagogische Strategien scheinen oft nicht mehr zu greifen.
Die Fortbildung möchte hier Orientierung geben. Sie vermittelt ein fundiertes Grundlagenwissen für psychologische Traumata und deren mögliche Auswirkungen auf Verhalten, Beziehungsgestaltung und Entwicklung. Dabei geht es nicht nur um theoretisches Wissen, sondern auch um die Reflexion der eigenen Haltung, die Bedeutung stabiler Beziehungen und die Frage, wie ein unterstützender Umgang im Alltag gelingen kann.
Eingeladen sind Einzelpersonen ebenso wie ganze Teams – mit oder ohne Vorerfahrung. Besonders wertvoll ist die Fortbildung für Einrichtungen, die ihre Arbeit traumasensibler gestalten und gemeinsame Grundlagen für den Umgang mit belasteten Kindern und Jugendlichen entwickeln möchten.

Diese Fortbildung vermittelt fundierte Grundlagen zum Verständnis psychologischer Traumata bei Kindern und Jugendlichen. Es geht darum, wie Traumatisierungen entstehen, welche Reaktionen sie auslösen können und welche Auswirkungen sie auf Verhalten und Entwicklung haben. Dabei steht im Mittelpunkt, was diese Dynamiken für den pädagogischen Alltag bedeuten.
Ein zentrales Thema ist die Traumapädagogik: Was zeichnet diesen Ansatz aus, welche Prinzipien stehen dahinter und wie kann er im Team gemeinsam getragen werden? Auch die Rolle stabiler, verlässlicher Beziehungen wird beleuchtet – insbesondere im Hinblick auf Bindungstraumatisierungen und deren Folgen.
Die Teilnehmenden lernen zentrale Prinzipien wie innere und äußere Sicherheit, Transparenz und Ressourcenorientierung kennen und setzen sich mit der Frage auseinander, wie diese im eigenen Arbeitsumfeld umgesetzt werden können. Der Transfer in die Praxis, der Austausch in der Gruppe sowie die Themen Selbstfürsorge und Abgrenzung runden die Fortbildung ab.
Ergänzend kann auf Wunsch ein Fokus auf spezifische Kontexte gelegt werden – etwa auf Traumatisierungspotenziale im Schulsystem oder sequenzielle Traumatisierungen im Fluchtkontext.
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